Cookie-Einstellungen

Essenzielle Cookies

Diese Cookies sind für den Betrieb unserer Website notwendig und können hier nicht deaktiviert werden. Dazu gehören z. B. Cookies, die Login-Daten speichern, sodass Nutzer:innen nach dem Wechsel zu einer anderen Seite eingeloggt bleiben. Ebenso zählen Cookies dazu, die sicherstellen, dass eine benutzerspezifische Konfiguration von Website-Funktionen (z. B. gewählte Sprache) über Sitzungen hinweg erhalten bleibt. Darüber hinaus tragen diese Cookies zur sicheren und ordnungsgemäßen Nutzung unserer Website bei.

Diese Cookies oder ähnliche Technologien können von uns oder unseren Partnern über unsere Website gesetzt werden, um dir relevante Inhalte/Werbung auf unseren sowie auf Drittanbieter-Seiten anzuzeigen. Auf Basis deiner Interessen können Profile erstellt werden. Eine direkte Identifizierung ist in der Regel nicht möglich, da lediglich pseudonyme Browser- und/oder Geräteinformationen verwendet werden.

Mai 2026
Interview

Der TuS Borth hat an Gameday #1 der Sparkassen Verbandsliga Rheinland ein Zeichen gesetzt. Fünf Spiele, fünf Siege und lediglich drei Gegentore sprechen eine deutliche Sprache. Während sich in Division A bereits erste Verschiebungen unter den Favoriten andeuteten, setzte sich Borth gemeinsam mit dem Wuppertaler SV an die Spitze von Division B. Beide Teams marschierten ohne Punktverlust durch den Auftakt und haben sich früh einen Vorsprung erarbeitet.

Im Anschluss an den Gameday ordnete Kapitän Kevin „Jupp“ Carrino die Leistung seiner Borther ein und gab Einblicke hinter die Kulissen der Mannschaft, die gemeinsam in der E-Sport-Lounge in Solingen gespielt hat. Der Blick richtet sich dabei natürlich auch nach vorne auf das anstehende Topspiel gegen den Wuppertaler SV.

Slide 1

Anreise zwischen Vorfreude und Nervosität

Der erste gemeinsame Auftritt vor Ort in Solingen war für viele Spieler ein besonderes Highlight. Ein Teil des Teams kannte das Format bereits, andere betraten Neuland und waren zum ersten Mal dabei.

„Die Stimmung war super. Voller Vorfreude für die, die schon da waren, aber auch mit einer gewissen Ungewissheit bei denjenigen, die es zum ersten Mal erlebt haben“, beschreibt Jupp die Atmosphäre vor dem Start. Mit Beginn der ersten Partien wich die anfängliche Anspannung zunehmend einem fokussierten Auftritt auf dem digitalen Rasen.

Defensive Stabilität als Fundament

Der perfekte Start basiert vor allem auf einer stabilen Grundordnung. Drei Gegentore in fünf Spielen unterstreichen den defensiven Fortschritt im Vergleich zur Vorsaison.

„Uns war wichtig, dass wir diesmal kompakter stehen“, erklärt der Kapitän. Seine eigene Rückversetzung in die Innenverteidigung sieht er dabei als wichtigen Baustein. Die Mannschaft agierte insgesamt kontrollierter, ließ kaum gefährliche Situationen zu und hatte die meisten Spiele über weite Strecken im Griff.

Kontrolle mit Luft nach oben

Trotz der optimalen Punktausbeute sieht Jupp noch Entwicklungspotenzial. Besonders im Offensivspiel fehlte phasenweise die letzte Konsequenz.

„Wir haben viele Spiele dominiert, aber es manchmal verpasst, frühzeitig den Deckel draufzumachen“, sagt er rückblickend. Häufig wurde eine Situation noch einmal ausgespielt, statt den direkten Abschluss zu suchen. Das führte dazu, dass Gegner länger im Spiel blieben, obwohl die Kräfteverhältnisse oft eindeutig waren.

Im Vergleich dazu hebt Jupp die Effizienz des Wuppertaler SV hervor, der durch frühe Treffer häufiger für vorzeitige Entscheidungen sorgte. Genau in diesem Bereich sieht der Borther Kapitän den nächsten Entwicklungsschritt.

Spitzenduell in Sichtweite

Mit Blick auf die Tabelle rückt das direkte Duell mit dem Wuppertaler SV in den Fokus. Beide Teams haben sich nach dem ersten Gameday leicht vom Verfolgerfeld abgesetzt.

„Ich freue mich auf jedes Spiel, aber Wuppertal wird natürlich besonders“, sagt Jupp. Die Möglichkeit eines engen Rennens bis zum letzten Gameday ist für ihn ein realistisches Szenario. “Wir wollen das Herzschlagfinale am letzten Spieltag!”, so der Kapitän. Dafür soll im Hinspiel mindestens ein Unentschieden her, um mit einer weiterhin makellosen Bilanz am allerletzten Spieltag alle Trümpfe in der eigenen Hand zu haben.

Personelle Fragezeichen vor Gameday #2

Vor der nächsten Runde steht Borth vor einer Herausforderung. Offensivspieler Brian, einer der individuell stärksten Akteure im Kader, könnte ausfallen.

„Er ist ein Spieler, der den Unterschied machen kann, gerade wenn es als Team mal nicht läuft“, betont Jupp. Ob ein Einsatz aus dem Urlaub heraus möglich ist, bleibt offen. Die Mannschaft wird sich darauf einstellen müssen, kreative Lösungen zu finden.

Vom Newcomer zum Mitfavoriten

Die Rolle des erfahrenen Teams weist Jupp dennoch von sich. Ein Großteil des Kaders sammelte erst in der vergangenen Saison erste Pro-Clubs-Erfahrungen.

Gerade deshalb richtet er sich an die neuen Teams der Liga. „Beim ersten Mal ist alles neu. Man sollte die Emotionen mitnehmen und nicht nur auf Ergebnisse schauen.“ Der Lerneffekt stehe im Vordergrund. Besonders das Beobachten eingespielter Teams könne wertvolle Impulse liefern.

Entwicklung bleibt das zentrale Thema

Der Auftakt unterstreicht, welches Potenzial im TuS Borth steckt. Gleichzeitig zeigt die Analyse des Kapitäns, dass der Anspruch über das bisher Gezeigte hinausgeht. Gameday #1 lief bereits gut, doch die Borther wollen mehr.

Bereits am 22. Mai steht dann am 7. Spieltag das absolute Topspiel gegen den ebenfalls verlustpunktfreien Wuppertaler SV an.