Mit dem TSV Beyenburg betritt ein neues Team die Bühne der Sparkassen Verbandsliga Rheinland. Die Mannschaft steht noch am Anfang ihrer gemeinsamen Entwicklung, bringt jedoch bereits eine eindeutige Vorstellung davon mit, wohin die Reise gehen soll. Der Einstieg in die Season 2026 ist dabei von Beginn an mit sportlichem Anspruch verbunden.
Erster Auftritt beim Bergisch Masters
Die Wurzeln des Teams liegen noch nicht lange zurück. „Unser Team ist Anfang Januar entstanden“, erklärt Kapitän Jonas. Der Impuls kam durch das Bergisch Masters, das als gemeinsamer Ausgangspunkt diente. Hier spielte die Mannschaft erstmals offline zusammen, wobei sie den Sprung in die K.o.-Runde nach drei Gruppenspielen und denkbar unglücklichen Umständen verpasste.
Die Erfahrungen aus dem Turnier haben positive Spuren hinterlassen. „Das hat uns so extrem viel Bock gemacht, dass wir weitermachen und bei anderen Turnieren mitspielen wollten.“ Aus dieser Motivation heraus entwickelte sich innerhalb kurzer Zeit eine feste Mannschaftsstruktur, die auch in der Starter League der ProLeague bereits getestet wurde.
Motivation durch regionale Identität
Die Teilnahme an der Sparkassen Verbandsliga Rheinland hat für den TSV Beyenburg eine besondere Bedeutung. Neben dem sportlichen Wettbewerb spielt auch die regionale Zugehörigkeit eine Rolle.
„Uns reizt es, Wuppertal zu vertreten“, sagt Jonas. Auch wenn mit dem Wuppertaler SV ein weiterer Verein aus der Stadt vertreten ist, versteht sich Beyenburg als eigenständiger Teil dieser lokalen Konkurrenz. Der gesamte Kader hat einen unmittelbaren Bezug zum TSV und damit auch zu Wuppertal.
Spielidee mit klarer Linie
Auf dem virtuellen Rasen verfolgt das Team einen offensiv ausgerichteten Ansatz. Der Spielstil orientiert sich am klassischen Ballbesitzfußball. „Wir lassen den Ball laufen, gehen viel über die Außen und suchen dann den entscheidenden Pass in die Tiefe.“
Das Zusammenspiel ist geprägt von vielen Stationen und gezielten Läufen in Richtung Grundlinie. Abschlüsse entstehen häufig aus herausgespielten Situationen im Strafraum. Die Mischung aus kontrolliertem Aufbau und vertikalen Pässen bildet die Grundlage des eigenen Spiels.
Strukturierte Vorbereitung
Trotz der kurzen Teamhistorie arbeitet der TSV Beyenburg bereits mit regelmäßigen Abläufen, die für alle Spieler im Kader bereits aus dem klassischen Fußball bestens bekannt sind. Die Teilnahme an der Starter League der ProLeague bildet einen zentralen Bestandteil der Vorbereitung. Nach den ersten fünf Wochen geht der TSV auch im zweiten Block der Starter League auf Torejagd.
„Wir haben mindestens jeden Sonntag zusammen gespielt“, berichtet Jonas. Ergänzt wird dies durch weitere Einheiten unter der Woche. Zwei bis vier zusätzliche Abende saß die Mannschaft in unterschiedlichen Konstellationen in der virtuellen Kabine. Auch in Zukunft soll dieser Rhythmus beibehalten werden.
Ambitionierter Einstieg
Die Zielsetzung für die erste Saison ist deutlich formuliert. „Ziel ist es, die Verbandsliga zu gewinnen.“ Der Anspruch ist bewusst hoch angesetzt und spiegelt die sportliche Haltung der Mannschaft wider.
Der Gedanke dahinter ist klar. Wer in einen Wettbewerb startet, will Spiele gewinnen und sich mit den besten Teams messen. Für den TSV Beyenburg geht es darum, diese Einstellung von Beginn an auf den virtuellen Rasen zu bringen. Und dann wird sich zeigen, wie groß die Schritte im ersten Jahr in der Verbandsliga werden können.
Teamgeist als Grundlage
Auf diesem Weg ist das Miteinander im Team elementar. Neben taktischen Überlegungen und spielerischer Entwicklung spielt die Atmosphäre innerhalb der Mannschaft eine zentrale Rolle. „Egal wie schlecht die Leistung ist, die Laune ist immer gut“, beschreibt Jonas das Innenleben des Teams.
Der Zusammenhalt wird als große Stärke gesehen. Ehrgeiz und Spaß stehen dabei nicht im Widerspruch, sondern ergänzen sich. Diese Kombination prägt den Charakter der Mannschaft und soll auch in intensiven Phasen der Season 2026 tragen.
Digitale Bühne im Rheinland
Die Sparkassen Verbandsliga Rheinland geht in ihre dritte Saison und bringt auch in der Season 2026 wieder Sportvereine aus der Region auf den digitalen Rasen. Im Pro Clubs Modus von EA SPORTS FC 26 treten die Teams im klassischen 11-gegen-11 gegeneinander an und kämpfen über vier Gamedays um den Einzug ins Final4.
Die reguläre Saison wird an den Gamedays am 8. Mai, 22. Mai und 5. Juni ausgespielt. Am 19. Juni folgen die Playoffs, in denen die letzten beiden Finaltickets vergeben werden. Den Höhepunkt bildet das Final4 am 11. Juli. Dabei stets im Mittelpunkt der Teamgeist, der nicht nur auf, sondern auch neben dem digitalen Rasen elementar ist.
