Die DJK-SSV Ommerborn Sand geht in ihre zweite Saison in der Sparkassen Verbandsliga Rheinland. Nach der Premiere im Vorjahr steht das Team weiterhin am Anfang seiner Entwicklung, bringt aber bereits fundierte Vorstellungen vom eigenen Spiel und vom Miteinander mit.
Startpunkt beim Bergisch Masters
Die Pro Clubs-Reise der Mannschaft begann erst vor kurzer Zeit. „Wir haben beim Bergisch Masters 2025 unsere Premiere auf dem digitalen Rasen gegeben“, erklärt Kapitän Ivo.
Der überraschende vierte Platz bei diesem Turnier war der Auslöser für eine nachhaltige Entscheidung. Aus einem einmaligen Event entwickelte sich der Anspruch, dauerhaft als Team aktiv zu bleiben und sich im Wettbewerb weiterzuentwickeln. Neben den Mannschaften auf dem klassischen Rasen wuchs der erste Kader der Sander Elektroherren, wie Ivo die Pro Clubs-Mannschaft liebevoll taufte.
Erste Saison als Lernphase
Die erste Teilnahme an der Sparkassen Verbandsliga Rheinland verlief aus sportlicher Sicht nicht optimal, lieferte jedoch wichtige Erkenntnisse.
Im Mittelpunkt stand die Suche nach einer passenden Spielidee. „Wir haben eine Taktik für uns gefunden, die uns eher liegt“, beschreibt Ivo den Prozess. Ziel war es, einen Ansatz zu entwickeln, der die individuellen Stärken der Spieler besser zur Geltung bringt.
Veränderungen im Kader
Wie in vielen Teams der Szene blieb auch bei Ommerborn Sand Bewegung im Kader nicht aus. Einige Spieler haben das Team verlassen, neue sind hinzugekommen.
Gleichzeitig hat sich ein stabiler Kern gebildet, der die Richtung vorgibt. „Wir haben jetzt Leute gefunden, die Bock auf Ommerborn Sand haben und unsere Philosophie mitgehen wollen.“
Variabler Spielansatz
Auf dem virtuellen Rasen verfolgt das Team einen strukturierten, aber flexiblen Ansatz. Im Aufbau wird das Spiel breit angelegt, während in der Offensive gezielt verdichtet wird.
„Wir versuchen, durch die Mitte zu kommen, aber gleichzeitig variabel zu bleiben“, erklärt Ivo. Kombinationen im Zentrum, Chips in die Tiefe oder Flanken aus dem Halbfeld gehören gleichermaßen zum Repertoire. Ziel ist es, für Gegner schwer ausrechenbar zu sein und jederzeit für Gefahr vor dem gegnerischen Tor sorgen zu können.
Fortschritte bei Standards
Ein besonderer Fokus lag zuletzt auf Standardsituationen. Hier waren die Sander in der Vergangenheit anfällig, was häufig zu Gegentoren führte.
Inzwischen sieht das Team hier Fortschritte. Die Abläufe wurden angepasst, sodass Standards nicht mehr nur Risiko, sondern zunehmend auch eigene Torchancen durch das saubere Ausspielen von Kontern bieten.
Fokus auf Entwicklung
Die Zielsetzung für die Season 2026 ist bewusst offen formuliert. Viele Spieler sammeln aktuell erste Erfahrungen auf höherem Niveau.
„Ich möchte, dass die Spieler diese Erfahrungen machen“, betont Ivo. Neben der sportlichen Entwicklung steht der gemeinsame Weg im Vordergrund. Gleichzeitig will das Team etablierten Gegnern Paroli bieten und Spiele möglichst lange offen halten.
Zusammenhalt als größte Stärke
Die besondere Qualität von Ommerborn Sand zeigt sich vor allem abseits des Spielfelds. Der Zusammenhalt innerhalb des Teams wird als außergewöhnlich beschrieben.
„Wir sind alles Homies miteinander“, sagt Ivo. Gemeinsame Aktivitäten und gegenseitige Unterstützung prägen das Teamgefüge. Auch in schwierigen Situationen ist der Rückhalt spürbar, etwa bei Verletzungen einzelner Spieler, bei denen Teamkollegen persönlich vor Ort unterstützen.
Diese enge Verbindung sorgt dafür, dass der Spaß am Spiel im Mittelpunkt bleibt. Genau darin liegt für das Team die eigentliche Stärke und die Grundlage für die kommenden Schritte in der Sparkassen Verbandsliga Rheinland.
Digitale Bühne im Rheinland
Die Sparkassen Verbandsliga Rheinland geht in ihre dritte Saison und bringt auch in der Season 2026 wieder Sportvereine aus der Region auf den digitalen Rasen. Im Pro Clubs Modus von EA SPORTS FC 26 treten die Teams im klassischen 11-gegen-11 gegeneinander an und kämpfen über vier Gamedays um den Einzug ins Final4.
Die reguläre Saison wird an den Gamedays am 8. Mai, 22. Mai und 5. Juni ausgespielt. Am 19. Juni folgen die Playoffs, in denen die letzten beiden Finaltickets vergeben werden. Den Höhepunkt bildet das Final4 am 11. Juli. Dabei stets im Mittelpunkt der Teamgeist, der nicht nur auf, sondern auch neben dem digitalen Rasen elementar ist.
